Die kurze Antwort
Nur wenn der Autovermieter es erlaubt. Viele tun das nicht, und wer es erlaubt, verlangt oft eine schriftliche Genehmigung, berechnet womöglich eine Fährgebühr und versichert das Auto während der Überfahrt eventuell nicht. Oft ist es einfacher, das Auto am Hafen abzugeben und am Ziel ein anderes zu mieten.
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Was Autovermieter erlauben
Die meisten Autovermieter lassen ihre Autos entweder gar nicht auf Fähren oder nur mit vorab erteilter schriftlicher Genehmigung und unter bestimmten Bedingungen. Die Regeln unterscheiden sich stark zwischen Ländern und Regionen, und lokale Anbieter sind bei Fährfahrten meist offener als internationale Ketten.
Ein in Athen abgeholtes Auto für einen Abstecher nach Naxos oder eines aus Barcelona für ein paar Tage auf Mallorca darf also nicht automatisch aufs Schiff. Ohne Genehmigung überzusetzen verstößt gegen die Mietbedingungen, egal was die Fährgesellschaft an Bord lässt.
Wie ist das Auto auf der Fähre versichert?
Mietwagen sind auf Fähren oft versichert, aber bei manchen Autovermietern gelten CDW und Diebstahlschutz während der Überfahrt selbst nicht. Der Schutz greift wieder, sobald du am anderen Ende von Bord fährst, doch Schäden im Fahrzeugdeck der Fähre sind meist nicht versichert.
Manche Autovermieter berechnen eine Fährgebühr oder bieten eine separate Fährversicherung an. Die Gebühr gibt dir die Erlaubnis zur Überfahrt, deckt aber nicht immer Schäden während der Überfahrt ab. Frag also nach, was sie umfasst.
Ein weiterer Kostenpunkt: Bleibt das Auto auf der Insel mit einer Panne liegen und ist nicht mehr fahrbereit, musst du womöglich die Kosten für den Rücktransport zur ursprünglichen Mietstation tragen.
So bekommst du eine Genehmigung für die Überfahrt
Willst du mit deinem Mietwagen auf eine Fähre, hältst du dir mit dieser Reihenfolge alle Optionen offen:
Das gewünschte Auto buchen
Buch auf Road Trip Car wie gewohnt ein Auto für deine Reise. So bist du noch in der kostenlosen Stornierungsfrist, während du die Fährregeln klärst.
Die Mietstation kontaktieren
Frag über die Kontaktdaten auf deiner Buchungsbestätigung nach, ob die Überfahrt erlaubt ist. Erkundige dich nach der Fährgebühr und danach, ob das Auto an Bord versichert ist, und lass dir die erforderliche schriftliche Genehmigung geben.
Stornieren, wenn es nicht passt
Sind Fähren nicht erlaubt oder passen die Bedingungen nicht, stornierst du innerhalb der Stornierungsfrist kostenlos. Danach kannst du ein Auto bei einem anderen Autovermieter buchen oder die Überfahrt als Fußpassagier planen.
Fährregeln ändern sich. Auch wenn ein Autovermieter bei einer früheren Reise eine Überfahrt erlaubt hat, lass dir die aktuellen Bedingungen für diese Buchung bestätigen.
Als Fußpassagier übersetzen
In vielen Fällen ist es einfacher und günstiger, das Auto in der Nähe des Abfahrtshafens zurückzugeben, ohne Auto auf die Fähre zu gehen und am Ziel ein neues Auto zu mieten. Tickets für Fußpassagiere kosten deutlich weniger als für Fahrzeuge, und die Frage nach der Versicherung während der Überfahrt stellt sich gar nicht erst.
Der Preis dafür ist eine zweite Anmietung, mit einer zweiten Abholung und einer zweiten Kaution auf deiner Kreditkarte. Gibst du das erste Auto am Hafen statt an der Abholstation zurück, steht eine eventuelle One-Way-Gebühr in den Angebotsdetails.
Für ein paar Tage auf einer Insel ist das für die meisten Reisenden ein fairer Tausch, und du kannst Mietwagen am Zielhafen vergleichen, bevor du die Fähre buchst.
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